Vision Vernetztes Leben

Im Leben der Zukunft wird alles einfach vernetzt sein. Wir betreten nicht mehr allein das Smarte Haus als Zentrum der Vernetzung von Menschen und Dingen. Das Vernetzte Leben geht darüber hinaus. Die Anwendungsfelder Wohnen, Mobilität, Gesundheit, Gebäude sowie Städte konvergieren im zukünftigen Internet of Everything verstärkt hin zu ganzheitlichen und branchenübergreifenden Lösungen.

Die persönliche Freiheit jedes Einzelnen wächst, während die Technik im Hintergrund zum unsichtbaren Teil einer freien, komfortablen, gesunden, selbstbestimmten und energieeffizienten Lebensart wird.
Neue Produkte und Services durchbrechen existierende Grenzen und schaffen bisher ungeahnte Freiräume in verschiedensten Bereichen des Vernetzten Lebens. CONNECTED LIVING bietet die branchen- und herstellerübergreifende Plattform zur Entwicklung von Partnerschaften und intelligenten Lösungen,
bei denen der Nutzer im Mittelpunkt steht.

Als Teil des CONNECTED LIVING Mitgliedernetzwerks haben Sie die Chance, sich gemeinsam mit vielfältigen Institutionen, Unternehmen und Verbänden den Herausforderungen des Vernetzten Lebens zu widmen und seine Potenziale optimal zu nutzen. Im Folgenden erhalten Sie Einblick in ausgewählte technische Szenarien,
die das Vernetzte Leben greifbar machen.

  • Für Energieeffizienz, die sich spüren lässt.

    Das Gebäude der Zukunft ist klimaneutral. Smart Micro Grid Systeme stimmen lokal Energieerzeugung und –verbrauch aufeinander ab. Es wird ein stabiles und kostenoptimiertes Versorgungssystem geschaffen.

  • Für Freizeit, die lebenswerter ist.

    Intelligente Gerätesteuerung über individuell angepasste Bedienelemente
    erhöhen den Komfort. Neue Möglichkeiten der multimodalen und situativen Gerätesteuerung machen das Leben einfacher.

  • Für Sicherheit, die sich fühlen lässt.

    Smarte Sensoren kontrollieren kontinuierlich den Sicherheitsstatus der eigenen vier Wände. Automatisch aktivierbare Notfallszenarien bieten schnelle Hilfe in verschiedenen Gefahrensituationen.

  • Für Gesundheit, die sich messen lässt.

    „Self Tracking“ dient einer umfassenden Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention. Intelligente Sensoren erfassen Aktivitäts- und Vitaldaten, deren Analyse einer Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens dient.

  • Für Selbstbestimmung, die sich genießen lässt.

    Technische Innovationen fördern ein selbstbestimmtes Leben betreuungsbedürftiger Menschen. Smarte AAL-Systeme (Ambient Assisted Living) passen sich situationsspezifischen Bedürfnislagen an und ermöglichen individuelle Services.

Vereinszweck

Das Innovationszentrum bietet eine Networking-Plattform, auf der sich Mitgliedsunternehmen austauschen, gegenseitig inspirieren und gemeinsam nutzerorientierte, intuitive Technologien und Lösungen für das vernetzte Leben der Zukunft entwickeln können.

In unseren Connected Living Showrooms machen wir diese Zukunft bereits jetzt erlebbar, indem wir Prototypen sowie bestehende Lösungen unserer Mitglieder integrieren und deren Testing innerhalb eines anfassbaren und fühlbaren Smart Homes ermöglichen. Um eine Vernetzung über die Anwendungsfelder hinweg zu erreichen, einheitliche Bedienstrukturen anzubieten und die zahlreichen Einzelfunktionen zu einer Gesamtlösung zu vereinen, entwickeln wir in unserem Mitgliedernetzwerk Interoperabilitätsstandards.

Im Rahmen unserer regelmäßigen Connecting Events und durch proaktive Öffentlichkeitsarbeit schaffen wir eine Erlebniswelt, die jedem Menschen die Mehrwerte des vernetzten Lebens näher bringt, sie dafür sensibilisiert und begeistert. Für unsere Mitgliedsunternehmen sind wir dabei Sprachrohr und Interessensvertreter gegenüber unterschiedlichsten Stakeholdern in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Nutzen Sie unsere Plattform, um gewinnbringende Kooperationen für Ihr Unternehmen bzw. Ihre Einrichtung zu schließen und vernetzen Sie Ihre Produkte und Services mit denen anderer Anbieter. Werden Sie gemeinsam attraktiv für den Markt des Vernetzten Lebens.

Mitgliedschaftsvorteile

Vernetzung in einem branchenübergreifenden Mitgliedernetzwerk

Aktiver fachlicher Austausch & Kooperationen in organisierten Arbeits- & Projektgruppen sowie Innovationsworkshops

Politische Interessensvertretung

Teilnahme an CONNECTING EVENTS, zum Beispiel an der CONNECTED LIVING ConnFerence

Transfer von Knowhow und technischen Infrastrukturen zwischen den Partnern

Teilnahme an öffentlich geförderten Forschungsprojekten

Integration eigener Smart Home Lösungen im CONNECTED LIVING Showroom

Organisation von vorwettbewerblichen Gesprächen

Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (Messe-Auftritte, Pressemitteilungen, Newsletter)

Use-Cases

Intelligente „Smart Home-Sensoren“ erhöhen die Sicherheit

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  1. Martha kocht mit einem energieeffizienten Gasherd und ist sehr besorgt über die Sicherheit ihrer Wohnung.
  2. Detektoren an Leitungen im Haus sowie Gasdetektoren in Marthas Wohnung überprüfen permanent den Zustand der Gasleitungen sowie einen möglichen Gasaustritt.
  3. Im Falle eines erkannten schlechten Leistungszustands werden automatisch Hauseigentümer und Servicedienstleister benachrichtigt ­(Reparaturanfrage).
  4. Im Falle eines Gasaustritts in der Wohnung werden automatisch alle Fenster geöffnet, elektronische Geräte ausgeschaltet sowie ein Notruf an das technische Hilfswerk und eine Benachrichtigung an Martha gesendet.

Durch den „Smart Kitchen Assitant“ wird Kochen zum Erlebnis

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  1. Jan kocht gerne und holt sich Inspiration von Kochshows über sein Smart TV. Er entdeckt ein Gericht, welches er unbedingt nachkochen möchte.
  2. Durch Anbindung seiner Koch-App kann er das Rezept direkt herunterladen. Die Lebensmitteldatenbank überprüft die Nährwerte des Gerichts und mögliche gesundheitliche Auswirkungen.
  3. Die Informationen werden mit seinem Ernährungsplan abgeglichen. Da Jan Diabetes hat, wird die Rezeptverträglichkeit auch aus diesem Aspekt überprüft. Das Rezept entspricht seinen individuellen Vorgaben.
  4. Es wird überprüft, ob die benötigten Lebensmittel im Haus vorhanden sind. Es wird auch abgeglichen, welche kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen. Da einige heute verbraucht werden müssen, die Jan für das ausgewählte Gericht nicht benötigt, fragt ihn seine App, ob er auf ein anderes Rezept zugreifen und die ablaufenden Lebensmittel verwenden möchte.
  5. Jan entscheidet sich für die Alternative und kocht diese mit Hilfe von Videoanleitungen über sein Tablet nach.

„Quantified Self“ hilft beim Erreichen von Gesundheitszielen

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  1. Christian ist ein „Digital Native“ und ist auf seine Gesundheit bedacht. Er ist es gewohnt seine Gesundheitsdaten aufzuzeichnen („Quantified Self“), um seine Fitnessziele digital verfolgen zu können.
  2. Direkt am Körper getragene Wearables und Smart Textiles zeichnen Christians Fitnessdaten und Schlafrythmus auf.
  3. Im Haus integrierte Sensoren und Geräte liefern Daten über Ernährung, Gewicht und Trainingsstatus (bspw. Kühlschrank, Waage, ­intelligente Matratze).
  4. Christians Gesundheitsdaten liegen zunächst in proprietären Datenbanken vor und werden anschließend in einer gemeinsamen Gesundheits­plattform aggregiert.
  5. Durch Big Data Analyse kann der Gesundheitszustand umfassend kontrolliert und mit Verbesserungsvorschlägen optimiert werden (Personal Coach zur Zielsteuerung und -bewertung). So kann Christian seine Gesundheitsziele erreichen.

Das vernetzte Leben führt zu einer effizienteren Energienutzung

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  1. Nach einem bewölkten Tag wurde Sarahs E-Auto nicht aufgeladen. Die Batterie im Keller ist leer, da die Photovoltaikanlage (PV-Anlage) wenig Strom produzieren konnte und Strom in den vergangenen Tagen sehr teuer war.
  2. Vor dem Gehen schließt Sarah den Geschirrspüler an, der am Abend fertig sein soll.
  3. Das Auto weiß, dass es noch genug Energie hat, um bis zur Arbeit und wieder nach Hause zu fahren und kennt die heutige Wetterprognose. Es wird ein sonniger Tag.
  4. Der Geschirrspüler wartet, bis die PV-Anlage Strom erzeugt. Überschüssiger Strom wird in die Batterie geladen, um abends den Fernseher und Herd zu betreiben und das E-Auto zu laden.
  5. Die Batterie wurde aufgeladen. Sarah beginnt Strom einzuspeisen. Da die Windräder in der Nordsee sehr viel Strom produzieren, signalisiert der Netzbetreiber an Sarahs Energiemanager, dass die PV-Anlage vom Netz genommen werden muss. Dafür hat Sarah einen günstigen Tarif bekommen.