20.10.2017 //

Erfolgreicher Connected Living-Workshop „Smart aber sicher“ mit TÜV NORD GROUP

Unter dem Titel “Smart aber sicher” haben TÜV NORD GROUP und Connected Living am 17. Oktober in Berlin gemeinsam erfolgreich einen Workshop zum Thema Sicherheit und Risikomanagement bei der Entwicklung und dem Angebot von Smart Home- und IoT-Anwendungen durchgeführt, an dem mehr als 15 Teilnehmer unterschiedlicher Branchen teilnahmen.

Die Digitalisierung und die dadurch voranschreitende intelligente Vernetzung von Informationen, Produkten und Systemen durch das Internet of Things (IoT) stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Neben den unumstrittenen Vorteilen ist das Internet der Dinge gleichzeitig vermehrt Ausgangspunkt und Ziel von unbefugten Zu- und Angriffen von außen. Neue Geschäftsmodelle und IoT-basierte Produkte und Dienstleistungen erfordern demzufolge eine erweiterte Betrachtung im Hinblick auf die Themen Sicherheit und Risikomanagement in Unternehmen.

Im Rahmen des Workshops „Smart aber sicher“ gaben die Referenten Matthias Springer, Projektleiter Security4Safety und Anne Mertens, Business Analyst TÜV NORD GROUP, zunächst mit einem Impulsvortrag Einblicke in die branchenübergreifenden Herausforderungen und Risiken, die mit der Vernetzung von Produkten und Dienstleistungen im Internet of Things einhergehen und zunehmend neue Angriffspunkte im Bereich der IT bieten. In diesem Zusammenhang gingen die Referenten näher auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Risiken der vierten industriellen Revolution ein und gaben einen Überblick über die bestehenden rechtlichen Grundlagen sowie den Stand der Technik in Bezug auf die funktionale (Safety) und die IT-bezogene (Security) Sicherheit. Die Gewährleistung der funktionalen Sicherheit von Prozessen, Systemen, Organisationen und Produkten ist heute allein nicht mehr ausreichend für ein sicheres Gesamtsystem. Vielmehr ist eine ganzheitliche Betrachtung der bisher getrennt voneinander bewerteten Arbeitsfelder erforderlich. Das machten die Referenten auch an Beispielen deutlich.
Ferner wurde der Begriff „schützenswerte Eigenschaften“ definiert und näher auf den Prozess der Risikobewertung eingegangen.

Im weiteren Verlauf des Workshops diskutierten die Teilnehmer in Gruppen anhand konkreter Produkte über die schützenswerten Eigenschaften für die jeweiligen Lösungen, Unternehmen und Kunden und erarbeiteten in diesem Zusammenhang verschiedene Worst-Case-Szenarien und Handlungsempfehlungen, um Risiken zu minimieren. Im Anschluss wurden die Ergebnisse der zwei Gruppen zusammengetragen und die identifizierten Eigenschaften nach ihrer Relevanz priorisiert. Während für Unternehmen häufig Image und technische Geräteeigenschaften als besonders schützenswert eingestuft werden, glauben die Teilnehmer, dass aus Kundensicht insbesondere die Integrität des Services sowie die Zugänglichkeit bzw. Zugriffssicherheit eine wichtige Rolle spielen. Abschließend wurde diskutiert, wie der Stand der Technik in Zukunft weiter entwickelt werden kann und welche Anforderungen künftige Standards erfüllen müssen.

Der Workshop traf bei den Teilnehmern aufgrund der hohen Relevanz des Themas Sicherheit auf großes Interesse und wird in 2018 mit einem Follow-Up-Workshop zum Fokusthema Datenschutz & Privacy fortgesetzt. Der genaue Termin und Ort wird bekannt gegeben.

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